Da ich schwarze Katzen schon immer überaus faszinierend fand, setzte sich die Idee nach einem schwarzem Sibikater in mir fest und ich begann zu recherchieren. Klar war mir eigentlich nur, dass es ein Tier aus Russland sein sollte.
Wie schon so oft kam mir der Freund Zufall zur Hilfe und eine Bekannte vermittelte mir den Kontakt zu der Cattery Sibirskoe Chudo in St. Petersburg. Bei Irina war gerade der erste schwarze Kater in ihrer Laufbahn als Züchterin gefallen. Nach einigen E-Mails und Fotos stand fest, Schiar - wie wir ihn getauft hatten - würde bei uns einziehen.
Es begann die ewig lange Zeit des Wartens, die ich mit dem täglichen Abschneiden eines Maßbandes und dem Warten auf Fotos zu verkürzen versuchte.
Auch war das Problem - wie kommt das Katerkind von St. Petersburg nach Blender - noch nicht gelöst. Schließlich fliegt man nicht mal soeben nach Russland und vor der Sprache hatte ich auch einen heiden Respekt.
Aber was wäre die Welt ohne gute Freunde. Wir lösten das Problem durch den Kontakt einer Züchterfreundin zu einer anderen Sibizüchterin, die sich freudestrahlend bereit erklärte, den fliegenden Boten für uns zu spielen.
Am 27.05.2009 war der Tag der Tage gekommen und der Göttergatte machte sich mit Joël auf den Weg nach Düsseldorf um dort den kleinen Schwarzen in Empfang zu nehmen. (Ich musste leider Grippekrank das Bett bzw. das Sofa hüten).
Es klappte alles vollkommen reibungslos und am frühen Abend konnte ich Schiar endlich in den Arm nehmen. Mit hoch erhobenem Schwänzchen, ohne die geringste Spur von Angst, begann Schiar sofort von unserem Haus und den kätzischen Mitbewohnern Besitz zu ergreifen.
Bei den Zweibeinern gelang es ihm sofort und auch Uriel und die Norwegis konnten seinem Charme nicht lange widerstehen. Nur wie sollte es anders sein, bei unseren Mädels dauerte es etwas länger, bis sie den kleinen Schwarzen akzeptiert hatten.
Mittlerweile ist er nun schon einige Zeit bei uns und was soll ich sagen, alle Zwei- und Vierbeiner lieben ihn !!
Er zeichnet sich durch ein absolut liebenswertes und unerschrockenes Wesen aus, schnurrt, wenn man ihn anspricht und ist immer zu einer ausgedehnten Schmuse- und Spielstunde bereit. Er schläft seit dem ersten Tag beim Göga im Bett und weckt diesen mit seinem lauten Motor mindestens 2x die Nacht - wie gut, das der liebe Gott mir einen so tiefen Schlaf beschert hat -.
Liebe Irina, vielen lieben Dank für diesen tollen Kater. Liebe Kerstin und liebe Konny vielen Dank fürs moralische Händchenhalten und einer lieben Freundin vielen Dank für den supertollen "Bringedienst".
Seine Eltern sind:
Schiar